Mit regelmässiger Kontrolle und Reinigung der Fütterungsanlagen können teure Produktionsausfälle und Leistungsdepressionen in Zucht- und Mastställen verhindert werden.
Durch Feuchtigkeit und Wärme entstehen im Laufe der Zeit Ablagerungen in Silos, Förder- und Fütterungsanlagen sowie Trögen. Solche Ablagerungen sind der ideale Nährboden für Hefen, Schimmelpilze, Bakterien und Schädlinge. Dies mindert die Futterqualität oder das Futter verdirbt gänzlich. Durch die Aufnahme von solchem Futter werden gesundheitliche Probleme im Schweinebestand ausgelöst, insbesondere bei jüngeren Tieren mit geringerer Immunität. Schleichend gehen die Leistungen der Tiere zurück und die Tiergesundheit verschlechtert sich. Umrauscher, unausgeglichene Würfe, auseinander wachsen, verminderte Tageszunahmen oder sogar eine Sepsis kann die Folge sein. Deshalb gehört nur einwandfreie Futterqualität in den Trog.
Bei Trockenfütterung könnte man meinen, dass die Gefahr von Ablagerungen und Verunreinigungen geringer sei, doch besonders gefährdet sind Aussensilos, da sie ungeschützt extremer Witterung und grossen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind, wodurch Kondenswasser entstehen kann. Auch sind Aussenanlagen viel anfälliger auf Haarrisse etc. Um Schäden zu verhindern, braucht es vor der Neubefüllung einen Kontrollblick und gegebenenfalls eine gründliche Reinigung. Bei Anzeichen auf Ablagerungen ist das Silo nass und mit Reinigungsmittel zu reinigen. Auch Futterleitungen und Förderanlagen benötigen die richtige Aufmerksamkeit; regelmässig auf Lecks zu überprüfen, Silikondichtungen zu kontrollieren und periodisch zu erneuern.
Ziel jedes Schweineproduzenten muss sein, dass die Futterqualität, welche ins Silo geliefert wird, in gleicher Qualität im Futtertrog ankommt. In diesem Zusammenhang sind Innensilos bestimmt von Vorteil.


